7 Tage Winter-Wunder-Wandern im Riesengebirge (Tschechien/Polen) 1.-7. Februar 2026
Sei herzlich eingeladen zu einer Woche Wandern durch den Riesengebirgs-Winter!
Nach bereits zwei wunderschönen Touren dieser Art 2024 und 2025 begeben wir uns wieder in den Schnee im Februar 2026.
Wir wandern in einer Gruppe von max. 8 Menschen auf der polnischen sowie tschechischen Seite der Berge, voraussichtlich in Sklarska Poreba startend und in Harrachov endend und übernachten unterwegs in Berghütten. Wenn das Wetter es erlaubt, werden wir auch den höchsten Berg Tschechiens, die Schneekoppe (1602 m), besteigen.

Das mehrtägige Laufen durch die frostige Schneelandschaft lädt dich ein, Körper, Geist und Seele eine belebende Auszeit zu geben. Es ist eine Woche Eintauchen ins Weiß, in die körperliche Bewegung, in die frische Winterluft und die Mystik dieser Jahreszeit, in der alles erstarrt ist und doch bereits die ersten Keime tief in der Erde wachsen. Die zauberhaften weiten Aussichten bei klarem Wetter öffnen auch den Blick auf das anbrechende Jahr und auf die eigenen inneren im Verborgenen keimenden Samen. Bei dichtem Nebel erlebst du die so faszinierende wie respekteinflößende Erfahrung, nichts als Weiß zu sehen und bist kannst dich selbst ganz neu an dem Punkt verorten, an dem genau DU gerade stehst.

Wandern ist immer auch ein Stück Abenteuer und das Umgehen mit Herausforderungen – Erschöpfung, Nebel, Wind und Eis sowie ein Einlassen auf die Gegebenheiten an jedem neuen Ort rufen uns, in voller Präsenz dem Moment, uns selbst und unseren Mitreisenden zu begegnen. Abenteuer gemeinsam zu meistern, verbindet auf einer Ebene, die uns individuell und als Gruppe stärkt und verbindet.
Es wird tägliche Themen-Impulse und Sharingrunden geben – Raum zum Mitteilen und Reflektieren der eigenen Erlebnisse und Hören der anderen.
Im Februar 2026 wird es besonders um das Gewahrsein und Erleben des jetzigen Moment gehen sowie das, was genau da heraus neu keimen und wachsen möchte sowie all das, was aus der Vergangenheit im Jetzt spürbar ist, uns noch umtreibt und Annahme finden möchte.
Stille, Laufen, Schnee, Visionen einladen – lauschend und umhertollend, still und im Austausch. In Körper, Gefühl, Geist und Seele. In uns und in der Natur.
Vielleicht bist du eher der Typ, der es genießt, still durch den Schnee zu strolchen. Vielleicht liebst du es, in der Gruppe im Austausch zu sein. Es wird Raum für beides geben. Sei willkommen, genau so wie du den Winter auf dieser Reise für dich erleben möchtest.
Für Dich, wenn Du:
– das Wandern durch den Schnee liebst oder neugierig darauf bist
– deiner Seele eine ganze Woche Pause vom grauen Februar-Alltag gönnen und in der frischen Winterluft aktiv mit körperlicher Bewegung auftanken möchtest.
– dir wünschst, dieser transformativen Winter-Jahreszeit bewusst zu begegnen – und mit deinem ureigenen Jahreszyklus in Berührung zu kommen
– vielleicht gerade an einer Schwelle in deinem Leben stehst und durch die Weite der Berge, das Laufen und den Austausch mit anderen Antworten in dir entdecken möchtest
– neugierig bist auf das Riesengebirge
– Lust hast auf ein authentisches, achtsames und lebendiges Miteinander in einer Gruppe von max. 8 Winter-WanderInnen
– Appetit mitbringst auf böhmische Küche (ja, Vegetarisches ist zwar dort nicht der Hauptfokus, findet sich aber auch) und auf einfache gemütliche tschechische und polnische Berghütten – Übernachtung in Mehrbettzimmern
Datum: 1. – 7. Februar 2026 (Sonntag bis Samstag)
Anreise/Beginn: So, 1. Februar 17 Uhr in Sklarska Poreba (Polen)
5 Wandertage von Mo, 2.2 Bis Fr, 6.2.
Tschüß und Abreise: Sa, 7.2. mittags in Harrachov (Tschechien)
Gruppe von max. 8 Leuten
Kosten: 750 € – zusammengesetzt aus:
500 € Teilnahmebeitrag für die Woche (inkl. MwSt.)
250 € für Unterkunft 6 Nächte mit Frühstück bzw. Halbpension
~ Plus ca. 20€/Tag individuell einzurechnen vor Ort für Essen/Restaurant ~
Kontakt & Anmeldung
katharina.guhlmann[at]posteo.de
0176-22815083
Schreib mir und ich sende dir per Mail einen Anmeldebogen zu.
Wenn wir uns noch nicht kennen, telefonieren wir miteinander.
(Ich behalte mir vor, Anfragen anzunehmen oder abzulehnen.)
Mit Ausfüllen des Anmeldebogens und Überweisen des Teilnahmebetrages bzw. einer Anzahlung bist du verbindlich angemeldet.
Wenn es dich ruft, mitzuwandern, melde dich bei mir! Ich freue mich auf deine Nachricht.

Wie fit und erfahren sollte ich sein? Welchen klimatischen Bedingungen begegne ich?
Unsere Wanderung findet auf ausgeschriebenen (Winter-)Wanderwegen des Riesengebirges statt. Dennoch ist es kein Spaziergang vor der Haustür. Wir wandern täglich ca. 15km (ca. 5 Stunden). Das Laufen auf Schnee kann je nach Konsistenz (Neuschnee, vereiste Flächen…) herausfordernd für das Laufen sein. Das Riesengebirge ist sehr schneereich und das Wetter kann schnell wechseln von klarem Wetter mir angenehm warmer Sonne zu starkem kalten Eiswind oder nassem Schneeregen und dichtem Nebel. Gute warme und winddichte Kleidung ist ein Muss. (Bei Anmeldung gibt es Packlisten- und Bekleidungs-Empfehlungen) Im Gebirge begegnen wir auch längeren Auf- oder Abstiegen. Unsere Gruppe nimmt auf jeden Fall Rücksicht auf das Tempo eines jeden Teilnehmers. Eine grundlegend gute körperliche Fitness und Ausdauerfähigkeit ist jedoch Basis für die Teilnahme an der Wanderung. Wenn du zweifelst, ob diese Wanderung für dich körperlich machbar ist, sprich mich gern an. Zur Vorbereitung macht es sich gut, kleine Tagestouren in der Natur zu unternehmen, um den Körper über den Winter immer mal wieder an längeres Laufen draußen zu gewöhnen.





Die Teilnahme an der Winter-Wunder-Wanderung erfolgt auf Selbstverantwortung.
Voraussetzung für die Anmeldung ist eine gute körperliche Fitness (Selbsteinschätzung) sowie eine grundlegende psychische Stabilität und Selbstverantwortlichkeit.
Die Wanderung ist ein Gruppenraum. Eine Einzelbegleitung emotionaler Anliegen ist nicht Inhalt dieser Woche. Dies ist kein therapeutischer Raum. Katharina Guhlmann übernimmt keinerlei Haftung für entstehende Schäden, Verletzungen, Gepäckverlust etc.
Eine Reiseversicherung schließt jeder Teilnehmer selbst ab.
WINTER-WUNDER-WANDERN Februar 2024
























Oh what a journey! Ich muss mich tief verneigen vor meiner Wandergruppe – sieben wundervolle Menschen haben sich vertrauensvoll meiner verrückten Leidenschaft angeschlossen, im Winter einfach mal so durchs Riesengebirge von Hütte zu Hütte zu stapfen und dabei tief in sich und ihre Leben hineingelauscht.
Ganze viereinhalb Tage hatten wir das unerwartet perfekte Wetter dafür: dichten Nebel, Wind, Regen, Schneeregen und nochmal Wind… Wir konnten einfach nur immer dort sein, wo wir waren. Pure Meditation… Als Gruppe mussten wir fast die ganze Zeit dicht zusammen bleiben, um uns nicht zu verlieren – genau das, was mir zuvor als anstrengend und nervenaufreibend erschien – dieser Gruppenzwang im Sauwetter – wurde zum versteckten Gold der Wandergruppe. In dem wirklich herausfordernden Wetter wuchs ein starkes Band zwischen den Teilnehmer/innen. Eine intuitive Herdendynamik setzte ein. Sobald jemand eine Jacke anziehen, einen Spike am Schuh gerade rutschen oder etwas Trinken musste, stellten sich zwei oder drei andere sofort selbstverständlich schützend ringsherum. Jeder sorgt um jeden in diesem Wetter!
Wir wanderten aus Sklarska Poreba die Nordseite des Gebirges hinauf zum Kamm und übernachteten auf der teschechischen Seite in der Martinsbaude. Am zweiten Wandertag ging es bis zur polnischen Baude „Samotnia“ an einem wunderschönen gefrorenen See unterhalb der Schneekoppe gelegen. Am dritten Tag bestiegen wir eben jene Schneekoppe – den höchsten Berg Tschechiens und Polens und liefen weiter über die freien nebligen Schneeflächen bis zur Vyrovka. Von dort aus erlebten wir am nächsten Tag unsere herausfordernste Wanderung -kilometerweit durch starken Regen und noch stärkeren Wind schnurgerade übers offene Schneefeld. Nach einer wahrlich verdienten Pause in einer polnischen Hütte, in der wir glücklicherweise unsere bis auf die Haut durchweichte Kleidung großzügig ausbreiten und trocknen konnten, schafften wir auch noch das letzte Stückchen bis zur Martinsbaude, die wir ja schon kannten. Am letzten Tag geschah das Wunder: Mittags, genau als wir an der Elbquelle standen, riss der Himmel auf und das erste Blau seit fünf Tagen strahlte uns entgegen. Ein Geschenk, das uns auf den letzten Kilometern aus den Bergen ins Tal bist nach Harrachov begleitete. Ein Pizza-Abend und der nächste Vormittag zum Integrieren und Reflektieren unserer Wandertage rundete unsere Woche ab.
Mich erstaunte vor allem, welch tiefe und nachhaltige Erlebnisse und innere Schwellen jede/r Einzelne durchschritt. Ich lud bewusst eine tiefere Dimension ein, verband mich mit den Urkräften des Gebirges und führte uns zu Beginn der Wanderung über eine Schwelle. Jede/r nahm diese Schwelle mit seiner/ihrer eigenen persönlichen Intention und Ausrichtung. Wir erzählten und lauschten einander im Kreis, fühlten in die Tagesimpulse hinein und verbanden uns bewusst mit unseren Körpern und Gefühlen. Auch im Laufen fanden viele Gespräche statt und Verbindungen wuchsen, die sogar in Freundschaften mündeten.
Ich bin auch echt baff, dass aus dieser Gruppe eine eigenständige Wanderherde entsprang, die auch hinterher aus eigenen Impulsen heraus Wanderwochenenden im Elbsandsteingebirge, auf dem Jacobsweg und 2025 sogar in den österreichischen Alpen miteinander machte.
Diese Natur ist einfach der Hammer. Auf wie schlichte und so tiefe Art sie die Herzen belebt, Nerven beruhigt und Verbindungen schaffen kann, entzieht sich dem rationalen Verstehen. Wir dürfen und müssen es erleben. Denn wir sind ja auch nichts anderes als Natur.
Danke liebe Winter-Wunder-Wanderherde 2024, dass wir das miteinander erleben durften!
Katharina
